Kampf als Lebensweise
Mittelalterliches Leben war hart – das ist nichts Neues. Und Teil dieser Härte war, dass ein Mann bereit sein musste Heim, Familie und sich selbst zu verteidigen. Oder in den Krieg zu ziehen für seinen Ritter, Herzog, Grafen… oder wie auch immer der Depp da vorne auf dem Gaul genannt werden wollte!
Somit gehörte die Fähigkeit, mit einer oder mehreren Waffen umzugehen, zum Alltag. Und gab es da nicht die „professionellen Krieger“, Ritter und Söldner, die ihr ganzes Leben der Waffenkunst widmeten?
Somit ist eigentlich einleuchtend, dass Kämpfen mittelalterlicher Alltag war. Aber „Kämpfen“ und „Kampfkunst“ sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge! Kämpfen beinhaltet eine Waffe zu nehmen, und mit Gewalt auf einen Gegner einzuschlagen. Kampfkunst hingegen ist der technisch versierte, gezielte und kraftökonomische Einsatz von in langem Training erworbenem Können. Wir, die Kämpfer der Societas Barbarossa, sehen uns in der Kampfkunst-Tradition stehend.