Mittelalterliche Handwerkskunst
Zur Erhaltung des mittelalterlichen Brauchtums gehört natürlich nicht nur die Riege der Kämpfer.
Auch im Bereich „Handwerk“ wollen wir die Gepflogenheiten des Mittelalters wieder aufleben lassen.
Diese kann man natürlich wieder in verschiedene Bereiche unterteilen.
Ehrensache ist es für unsere Kämpfer ihre Ausrüstung nicht nur selbst ordentlich zu pflegen und instand zu setzen, sondern sich auch immer mehr in die Herstellung von Rüstungen und Waffen einzuarbeiten.
Doch was bleibt dem Weibe zum Zeitvertreib, wenn die Männer sich austoben?
Wir haben uns in verschieden Bereiche mittelalterlichen Handarbeitens eingearbeitet.
Mittelalterliche Gewandung wird natürlich nicht mehr gekauft, sondern selbst zugeschnitten, genäht und verziert.
Zum gemeinsamen Tratsch wird der Webrahmen mitgebracht und mit Brettchenweben eine schöne Borte für die Kleidung gewebt. Dankenswerterweise haben uns unsere Männer zur Vereinfachung einen Webrahmen gebaut.
Die Damen wollen sich natürlich in feinste Geschmeide hüllen. In Bezug auf die Schmuckherstellung haben wir uns auch schon weitergebildet.
Vor allem das Silberschmieden ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung.
Die kunstvoll genähte Kleidung wird mit Hilfe der selbst geschmiedeten Silberfibel zusammen gehalten.
Zum Schmücken des weiblichen Halses haben wir bereits mit Hilfe der Punztechnik eine schöne Kette hergestellt. Und damit auch das Handgelenk nicht leer ausgeht, wurde noch ein Kupferarmband geschmiedet.
Im Bereich der Haushaltsgegenstände wurden ebenfalls erste Schritte unternommen. Wie man mit Hilfe des Treibens eine kleine Schale herstellen kann ist uns schon bekannt.